In Berlin gibt es viele Einzelinitiativen und Aktivitäten, die sich dem Thema Zero Waste widmen. Allen ist gemein, dass sie sich für Müllreduktion und im besten Fall Müllvermeidung einsetzen. Sie finden neue Müllvermeidungswege, setzen Impulse, informieren über bereits bestehende und potenzielle Möglichkeiten – digital und analog.

Um alle Kräfte zu bündeln, ruft Trenntstadt Berlin mit Hilfe des Crowdsourcing-Tools PhantoMinds jetzt dazu auf, Ideen für die eine, neue Berliner Zero-Waste-Plattform einzureichen.

#zerowastevision in Berlin

“Zero Waste” gehört zu den Leitbildern der Hauptstadt. Auch wenn sich “Null Müll” zu produzieren nur bedingt umsetzen lässt, ist eine Annäherung an dieses Ideal durch Müllvermeidung möglich. Beispielsweise, indem man viele unverpackte Lebensmittel einkauft. Dies ist besonders einfach bei Original Unverpackt oder auf den Berliner Wochenmärkten. Selten genutzte technische Geräte kann man leihen oder gemeinsam mit anderen anschaffen – und sie reparieren, wenn sie defekt sind. Kleidung findet man auch mal im Second Hand Laden, und manche Lebensmittel gibt es im Lebensmittelrettersupermarkt SirPlus, wo sie sogar weniger kosten als im regulären Handel.

Ideen für ein Zero-Waste-Portal

Die neue digitale Plattform für Berlin soll alle Informationen und Services zum Thema Nachhaltigkeit anbieten. Welche Funktion darf auf gar keinen Fall fehlen? Wie kann ein ganzheitlicher Ansatz aussehen, um Abfallvermeidung und Nachhaltigkeit in Berlin zu unterstützen?

Das neue Portal soll nützlich, bequem und nachhaltig sein sowie Spaß machen. Trenntstadt Berlin freut sich neben eigenen Ideen auch über Vorschläge für geeignete Kooperationen mit anderen Unternehmen.

Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Beteiligung gibt es bei PhantoMinds.

Einreichungsschluss ist der 15. Mai.

Posted by Maike Hank

Communication Lead | InfraLab Berlin

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